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Inhaltsverzeichnis
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Name:
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Weitere Namen:
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1 Ceres
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Größe:
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960 x 932 Kilometer
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Distanz Sonne:
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414 Mio. Km (2,76 AE)
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Umlaufzeit:
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4,60 Jahre
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Rotationszeit:
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9,08 Stunden
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Perihel:
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379 Mio. Km (2,53 AE)
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Aphel:
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445 Mio. Km (2,97 AE)
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Exzentrizität:
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0,0789
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Inklination:
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10,58 Grad
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Masse:
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870.00000 1015 kg
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Entdecker:
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Giuseppe Piazzi
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Entdeckungsjahr:
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1801
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Ceres ist mit 960 Kilometern Durchmesser am Äquator der mit Abstand größte Asteroid, der sich im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter aufhält. Nicht umsonst wird er auch als Kleinplanet bezeichnet.
In der Bildmitte ist auch noch der drittgrößte Asteroid VestaVesta Drittgrößter Asteroid im Sonnensystem. zu sehen, der mit 530 Kilometern Durchmesser an der breitesten Stelle schon wesentlich kleiner ist.
Die Tatsache, das die Umlaufbahn von Ceres so nahe an der Jupiterbahn liegt, hat verhindert, das er in seiner Entstehungsgeschichte mehr Material in sich vereinen konnte. Wäre dies geschehen, hätte er sich wahrscheinlich zu einem zwar kleinen aber vollwertigen Planeten entwickeln können.
Ein Viertel der Gesamtmasse aller Asteroiden, die sich im Asteroidengürtel aufhalten, ist in Ceres gebunden. Trotzdem ist Pluto, der kleinste Planet in unserem Sonnensystem, 14 mal massiver als Ceres.
Er umkreist die Sonne in 379 bis 445 Millionen Kilometern (2,5 bzw. 3 AE) Abstand, mit einer Bahnneigung von 10 Grad. Für eine Drehung um die eigene Achse benötigt er 9 Stunden.
Seine äußere Form ist ... rund! Neben seiner Größe ist es sein zweites besonderes Merkmal. Die meisten seiner Kollegen sind weit von einer runden Form entfernt. Häufig sind sie länglich, kartoffelförmig oder warten mit noch sonderbareren Erscheinungsbildern auf.
Untersuchungen mit dem Hubble WeltraumteleskopHubble Space Telescope (HST) Amerikanisches Weltraumteleskop, das im sichtbaren Licht arbeitet. im September 2005 ergaben neue und zum Teil unterwartete Ergebnisse. Das Bild zeigt vier Aufnahmen von Ceres, die inerhalb von 2 Stunden und 20 Minuten aufgenommen wurden (knapp ein Viertel Rotation). Der helle Fleck kann bisher nicht erklärt werden.
Es wird angenommen, das Ceres mit felsigen Planeten (z.B. Erde und Mars) mehr gemeinsam hat, als bisher gedacht.
Man vermutet, das er einen festen, felsigen Kern besitzt, eine dünne und staubige Kruste, und dazwischen einen eventuell aus Wassereis bestehenden Mantel.
Andere Asteroiden dürften aus nichts anderem als Felsen und Staub bestehen, nur durch eine äußerst schwache Gravitation zusammen gehalten. Einen solch komplexen Aufbau hätte man sich vor ein paar Jahren noch nicht vorstellen können.
Entdeckt wurde er bereits im Jahre 1801 von G. Piazzi. Zu diesem Zeitpunkt war die Existenz von Asteroiden noch nicht bewiesen, Ceres war der erste, der je entdeckt wurde.
Bisher konnte noch keine Raumsonde den Asteroiden aus der Nähe betrachten.
Die besten Bilder und Messdaten stammen vom Hubble Weltraumteleskop. Sie sind nicht besonders detailreich, aber bieten die erste Einblicke in sein Aussehen.
Mitte 2007 soll die Raumsonde DawnDawn Raumsonde der NASA, die im Juni 2007 gestartet ist. Sie soll den Asteroiden Vesta und den Kleinplaneten Ceres aus Umlaufbahnen untersuchen. starten. Sie soll, nachdem sie im Jahr 2011/2012 den Asteroiden VestaVesta Drittgrößter Asteroid im Sonnensystem. untersucht hat, im August 2015 bei Ceres eintreffen.
Dort soll sie in eine Umlaufbahn einschwenken, und den größten der Kleinplaneten innerhalb mehrerer Monate vollständig kartografieren und vermessen.
Fas ein ganzes Jahrzehnt müssen wir uns also noch gedulden, erst dann werden wir genauere Informationen über Ceres bekommen.
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