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Inhaltsverzeichnis
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Die Viking-Mission der NASA ist bis heute eine der erfolgreichsten Mars-Missionen überhaupt. Während die Vorgänger-Missionen, wie z.B. Mariner 4,6,7 und 9, nur ungenaue Karten und Bilder vom Mars erstellen konnten, war das Ziel der Viking-Mission die vollständige Kartografierung der Marsoberfläche, mit einer Auflösung von mindestens 300 Meter/Pixel, ausgewählte Gebiete mit bis zu 8 Meter/Pixel. Zudem wollte man auf dem Mars landen, was bis zu diesem Zeitpunkt noch keiner Raumsonde erfolgreich geschafft hatte. Im Juli 1976 war es dann so weit, die ersten Bilder von einer weich gelandeten Sonde auf dem Mars wurden auf der Erde empfangen. Die Kosten für das gesamte Projekt betrugen über 1 Milliarde US$.
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Der Viking-2 Orbiter wurde am 25. Juli 1978 abgeschaltet. Der Lander arbeitete bis zum 22. April 1980, bis letztlich seine Batterien versagten.
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9. September 1975
Start.
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7. August 1976
Orbit Insertion.
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3. September 1976
Landung.
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Das Gespann aus Orbiter und Lander wog vollgetankt beim Start 3530 kg. Nach dem Einbremsen in die Marsumlaufbahn und der Trennung der beiden Module wog der Orbiter noch 900 kg und der Lander (nach der Landung) 600 kg. Die Stromversorgung wurde durch RTG-Batterien aufrecht erhalten. Die Orbiter waren mit Instrumenten zur Beobachtung der Oberfläche mit einer Auflösung bis zu 8 Meter/Pixel, und zur Untersuchung der Atmosphäre ausgestattet. Während der ersten Monate im Marsorbit war Priorität Nr. 1, eine geeignete Landestelle für die Lander der beiden Sonden zu suchen.
Die Lander hatten ein sechseckigen Aluminium-Rahmen mit 1,09 und 0,56 Meter Seitenlängen. An drei der Seiten waren Landebeine befestigt, durch die der Lander von oben wie ein Dreieck aussah, mit einer Seitenlänge von 2,20 Metern. Nach der geglückten Landung wogen beide Lander jeweils knapp über 600 kg. Die Stromversorgung wurde von zwei RTG-Batterien (Radioisotope Thermal Generator) geregelt, die kontinuierlich 30 Watt / 4 Volt abgaben. Die Landung verlief vollautomatisch, unterstützt von Raketentriebwerken. Die gewonnenen Daten wurde über eine Parabolantenne direkt zur Erde gefunkt. An Bord des Landers waren zwei Kameras, ein Roboterarm zur Entnahme von Proben, meteorologische und seismische Experimente.
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Der Lander war mit zwei Kameras ausgerüstet, die beide um 360 Grad schwenkbar waren. Sie hatten Auflösungen von 0,04 Grad (hochauflösend, schwarz/weiß) und 0,12 Grad (niedrige Auflösung, farbig, infrarot) pro Bildelement, was bei 360 Grad Panoramafotos eine horizontale Auflösung von 9000 bzw. 3000 Pixeln (nebeneinander) ergibt.
Die Kameras waren 1,3 m über dem Instrumentendeck des Landers angebracht und 80 cm voneinander entfernt angebracht, und konnten somit (teilweise) auch die Ausleger des Landegestells fotografieren.
Sie waren 40 Grad nach oben und 60 Grad nach unten schwenkbar.
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Die Lander verfügte über zwei Panorama-Kameras, die beide um 360 Grad gedreht werden konnten.
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Zum Teil wurden die hochauflösenden schwarz/weiß Fotos mit den Farbinformationen der farb-Fotos überlagert. Das Ergebnis waren farb-Fotos, die annhähernd die Auflösung der schwarz/weiß Aufnahmen hatten. Das Verfahren klappte auch recht gut, nur ein paar Farbfehler an manchen Stellen der Fotos mussten in Kauf genommen werden.
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