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    Raumsonden    

Offizieller Name:
Venus Express
Internet: Venus Express - HomepageAdresse:
http://sci.esa.int/science-e/www/area/index.cfm?fareaid=64

Venus-Express - SpecialAdresse:
http://www.esa.int/SPECIALS/Venus_Express/

Primär-Ziel: VenusVenus
Zweitnächster Planet zur Sonne. Auch als Morgen- oder Abendstern bekannt, da er in einigen Monaten des Jahres als hell leuchtender 'Stern' am Morgen- oder Abendhimmel zu sehen ist. 
Organisation: ESAEuropean Space Agency (ESA)
Europäische Raumfahrtagentur, die von 17 europäischen Staaten finanziert wird. 
Venus Express - Rendering mit Venus

Allgemeines

Mars-Express - Rendering mit Mars im HG

Nach dem Bau der Sonde Mars ExpressMars Express
Europäischer Mars-Orbiter, der seit Weihnachten 2003 den Mars aus einer Umlaufbahn untersucht. 
rief die ESAEuropean Space Agency (ESA)
Europäische Raumfahrtagentur, die von 17 europäischen Staaten finanziert wird. 
die europäischen Forscher auf, Ideen einzureichen, wie und ob man das Design der Sonde für eine weitere Mission verwenden könnte.

Es gab gewisse Einschränkungen, wie Größe, Gewicht, Datenrate der Hauptantenne, Startrakete und Reichweite der Sonde, was die Ziele auf relativ Erdnahe Ziele beschränkte. An eine weitere Mission zum Mars wurde gedacht, andere Ideen reichten von einem Mondorbiter über Kometen- oder Asteroidenvorbeiflüge, oder einem Venusorbiter.

Andere Ziele, wie z.B. Jupiter, Saturn, Merkur oder der Bau eines Weltraumteleskops standen nicht zur Debatte, da diese mit dem Design der Sonde nicht oder nur schlecht zu realisieren waren.

Letztendlich entschied sich die ESA für den Venus-Orbiter, und somit für ein weiteres 'erstes Mal' in der Geschichte der europäischen Weltraumagentur, die bis dahin unseren sonnennäheren Schwesterplaneten noch nicht mit einer Raumsonde untersucht hat.

Die Wiederverwendung des Mars-Express-Designs ist eine durchaus vernünftige Entscheidung. Zum einen hat sich Mars-Express als zuverlässige Raumsonde erwiesen, zum anderen muss man das Rad nicht wieder neu erfinden.

Einige Teile sind von Mars-Express übrig geblieben, sämtliche Konstruktionspläne sind natürlich vorhanden, die Testanlagen stehen bereit, und die Ingenieure sind mit dem Bau einer Sonde dieses Designs noch sehr gut vertraut.

Dadurch verringert man das Risiko der Mission, und nicht zuletzt auch Kosten, da viel Geld bei der Entwicklung einer Sonde und dem Testen der verschiedenen Einzelteile verbraucht wird.

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