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Der Context Imager (CTX) ist eine schwarz-weiß Kamera. Sie soll simultan Bilder mit den anderen Kameras erstellen, um Übersichtsbilder zu deren Aufnahmen zu liefern.
Die Auflösung von CTX liegt bei 6 Meter pro Pixel, somit viermal schlechter als die MOCMars Orbiter Camera (MOC) Hochauflösende Kamera an Bord der Mars-Sonde Mars Global Surveyor. an Bord des MGSMars Global Surveyor (MGS) 1996 gestartete Marssonde, die bis 2006 hochauflösende Bilder der Marsoberfläche zur Erde sendete. (normale Auflösung 1,5 Meter/Pixel). Größter Vorteil der CTX ist seine Bildgröße bzw. sein Bildausschnitt, der bei 30 Kilometer Breite pro Aufnahme liegen wird.
Bei den mit 3 Kilometern relativ schmalen Aufnahmen, die mit den Kameras des MGS gemacht werden können, ist es nicht sehr einfach, das gewünschte Ziel überhaupt zu treffen. Einige Male musste das Zielgebiet mehrfach anvisiert werden, um es erfolgreich zu fotografieren.
CTX hat eine Brennweite von 35 Zentimetern und ein Blickwinkel von 6 Grad. Die Bilder werden mit einem einzeiligen 5.064 Pixel CCD-Chip aufgezeichnet, der Farbbereich liegt im sichtbaren Bereich des Lichts, zwischen 500 und 800 Nanometer. Mit 256 MB Speicher ausgestattet, kann sie Aufnahmen von 30 Kilometer Breite und 160 Kilometer Länge speichern.
Der Mars Color Imager (MARCI) wird Weitwinkelaufnahmen des Planeten erstellen. Ihr Blickfeld beträgt 180 Grad, somit kann sie auch dann den gesamten Planeten aufnehmen, wenn der Orbiter für gezielte hochauflösende Bilder bestimmter Gebiete bis zu 20 Grad zur Seite geneigt ist.
Mit 5 sichtbaren und 2 UV-Kanälen soll sie das Wetter des Mars beobachten. Dazu gehört die Dokumentation von großflächigen Staubstürmen, Veränderungen der Polregionen, Wolkenformationen und atmosphärischem Wasserdampf.
Bei jedem Umlauf nimmt sie ein Bild in jedem der 7 Kanäle auf. Bei ca. 12 Umläufen am Tag kommt man somit auf 84 Aufnahmen. Durch tägliche Wiederholung dieser Aufnahmen kann das Wetter auf globaler Basis über ein oder mehrere Mars-Jahre beobachtet werden.
Die Kamera besteht aus zwei Sets Linsen und Detektoren, jeweils eines für das sichbare und das UV-Licht. Die Bilder sind 1.000 Pixel breit und können mehrere 1.000 Pixel lang werden. Die Auflösung liegt bei 1 - 10 Kilometer pro Pixel.
MARCI ist Nachfolger einer ähnlichen Kamera, die im Jahr 1999 mit dem Mars Climate Orbiter (MCO)Mars Climate Orbiter (MCO) 1999 gestarteter Mars Orbiter, den die NASA aufgrund einer recht dusseligen Fehlberechnung in der Marsatmosphäre verglühen ließ. zum Mars geflogen ist. Da diese Sonde jedoch während des MOIMars Orbit Insertion (Orbit Insertion) Manöver zum Einschwenken in eine Planetenumlaufbahn. in der Atmosphäre verbrannte, konnten bisher keine solchen langfristigen Weitwinkelaufnahmen gewonnen werden.
Das Compact Reconnaissance Imaging Spectrometer for Mars (CRISM) soll die Zusammensetzung der Oberfläche untersuchen.
Dafür bricht das Instrument das von der Mars-Oberfläche reflektierte Sonnenlicht in ein Spektrum von 544 Farben. Der Farbbereich reicht von 370 Nanometer (blau/UV) bis 3,92 Mikrometer (Infrarot), mit einer Kanalbreite von 6,55 Nanometer.
Jedes Material reflektiert Sonnenlicht anders, die Spektren sind ähnlich einzigartig wie Fingerabdrücke. Mit dieser Methode kann aus der Umlaufbahn bestimmt werden, welche Materialien sich auf der Oberfläche befinden.
In der ersten Phase der Mission soll CRISM den ganzen Planeten mit moderaten 100 - 200 Metern pro Bildelement vermessen. Das wird etwa 12 Monate in Anspruch nehmen.
Nach Auswertung der globalen Karte sollen im weiteren Verlauf der Mission mehrere 1.000 ausgewählte Gebiete mit einer maximalen Auflösung von 18 Metern pro Pixel verstärkt untersucht werden. Die Breite des Bildausschnitts beträgt 10,8 Kilometer (aus einer Höhe von 300 km), die Länge kann auf mehrere 100 Kilometer hinauslaufen.
MRO - Instrument CRISMAdresse: http://crism.jhuapl.edu
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