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    Asteroiden    

Name:
Vesta
Weitere Namen: 4 Vesta
Größe: 530 Kilometer
Distanz Sonne: 353 Mio. Km (2,35 AE)
Umlaufzeit: 3,63 Jahre
Rotationszeit: 5,34 Stunden
Exzentrizität: 0,0895
Inklination: 7,14 Grad

Ceres, Vesta und Eros - - ©: NASA / ESA

Vesta ist mit 530 Kilometern Durchmesser hinter PallasPallas
Zweitgrößter Asteroid im Sonnensystem (Maße: 570 x 525 x 482 Kilometer). 
der zweitgrößte Asteroid im Sonnensystem, nachdem CeresCeres
Ehemals größter Asteroid im Sonnensystem, nun wird er der Gruppe der Zwergplaneten zugerechnet. Zugleich war es der Asteroid, der als erstes entdeckt wurde. Ceres soll im Jahr 2015 Besuch von der Raumsonde Dawn bekommen, die ihn aus einer Umlaufbahn heraus untersuchen soll. 
als ehemals größter in die Klasse Zwergplaneten eingeordnet wurde. Seine Form ist halbwegs rund, jedoch weißt er eine deutliche Abplattung auf.

Vesta rotiert in 5,3 Stunden um die eigene Achse, und benötigt für einen Umlauf um die Sonne 3,63 Jahre. Die Inklination seiner Umlaufbahn gegen die Ekliptik beträgt dabei relativ geringe 7,14 Grad.

Das Bild oben ist eine Computersimulation, die mit Daten des Hubble WeltraumteleskopHubble Space Telescope (HST)
Amerikanisches Weltraumteleskop, das im sichtbaren Licht arbeitet. 
erstellt wurden.

Vesta - Hubble-Aufnahme - - ©: NASA / ESA

Das Hubble beobachtete den Kleinplaneten im Mai des Jahres 1996, und erstellte 78 Einzelaufnahmen von Vesta, die zu einem Model zusammengefügt wurden. Links ist eine der Aufnahmen zu sehen.

Das Bild hat eine Auflösung von ca. 10 Kilometern pro Bildelement. Während der Aufnahme war der Asteroid 110 Millionen Kilometer von der Erde entfernt (die Distanz zwischen Erde und Sonne beträgt 150 Millionen Kilometer).

Vesta - Höhenprofil - - ©: NASA / ESA

Die Abplattung auf der Unterseite (dem Südpol) ist mit recht hoher Wahrscheinlichkeit ein fast 400 Kilometer großer Einschlagskrater, der den Asteroiden bei der Entstehung fast in Stücke gerissen haben dürfte.

In der Tat hätte man es kaum für möglich gehalten, das ein Asteroid einen so großen Krater besitzen könnte. Man hätte eher angenommen, das der Einschlag den Asteroiden komplett zerstört, und in viele kleine verwandelt hätte.

Hätte die Erde einen ähnlich großen Krater, er wäre so groß wie der Pazifische Ozean.

Datenquellen

Auch Vesta wurde von noch keiner Raumsonde genauer untersucht.

Das Hubble-WeltraumteleskopHubble Space Telescope (HST)
Amerikanisches Weltraumteleskop, das im sichtbaren Licht arbeitet. 
und das Keck-Observatorium haben sich an dem Asteroiden versucht, und einige wenig detailreiche Bilder und Messdaten ergattern können.

Sie zeigen unter anderem eine volle Rotation von Vesta, und geben Auskunft über seine äußere Form.

Dawn - Rendering - - ©: UCLA / William K. Hartmann

Mitte 2007 ist die Raumsonde DawnDawn
Raumsonde der NASA, die im Juni 2007 gestartet ist. Sie soll den Asteroiden Vesta und den Kleinplaneten Ceres aus Umlaufbahnen untersuchen. 
gestartet. Geplant ist, das sie im Juli des Jahres 2011 in eine Umlaufbahn um Vesta einschwenkt, und dort ein Jahr verweilt.

Innerhalb dieser Zeit soll sie den Asteroiden vollständig kartografieren.

Ist ihre Arbeit abgeschlossen, soll sie den Vesta-Orbit wieder verlassen und mit CeresCeres
Ehemals größter Asteroid im Sonnensystem, nun wird er der Gruppe der Zwergplaneten zugerechnet. Zugleich war es der Asteroid, der als erstes entdeckt wurde. Ceres soll im Jahr 2015 Besuch von der Raumsonde Dawn bekommen, die ihn aus einer Umlaufbahn heraus untersuchen soll. 
ein weiteres Ziel untersuchen. Die Ankunft bei Ceres ist für den Anfang des Jahres 2015 vorgesehen.

Vesta - Hubble BildAdresse:
http://www.spacetelescope.org/images/html/opo9727f.html

Vesta - Keck PRAdresse:
http://www2.keck.hawaii.edu/realpublic/ao/vesta-ao.html

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